Frage-Ecke/Silbereinband

Aus Einbandforschung
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Die Frage-Ecke soll die Möglichkeit bieten, in unkomplizierter Form interessante Einbände oder auf Einbänden verwendete Werkzeuge vorzustellen, um die Erfahrungen der internationalen Einbandcomunity zu nutzen. Haben auch Sie Fragen? Dann senden Sie eine Mail mit Abbildungen (vorzugsweise als .jpg) und einer kurzen Beschreibung an: mailto:aeb@sbb.spk-berlin.de

Silbereinbände des 17./18. Jahrhunderts

Frage: In welcher Stadt bzw. in welcher Werkstatt sind die Einbände (vermutlich) entstanden?

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Abbildung: Silbereinband. Alle Rechte vorbehalten
Das in Köln (Cornelis ab Egmond & Co anno 1642) gedruckte Gebetbuch (nur 8,5 cm hoch) umschließt ein Silbereinband, der auf dem Vorderdeckel das Bildnis der Heiligen Ursula, auf dem Rückdeckel eine Darstellung der Auferstehung Christi zeigt. Der Rücken ist mit floralen Motiven geschmückt.

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Abbildung: Silbereinband. Alle Rechte vorbehalten
Gebetbuch (1735); ähnliche Einbände im Metropolitan Museum of Art (New York), vermutet wird die Herstellung durch Philipp Holeisen (Augsburg), und im British Museum

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Abbildung: Silbereinband. Alle Rechte vorbehalten
Miniatur-Ausgabe, Gebetbuch, Nürnberg (1672)

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Abbildung: Silbereinband. Alle Rechte vorbehalten
Miniatur-Ausgabe, Gebetbuch, Straßburg (1635)

Hinweise werden erbeten an mailto:aeb@sbb.spk-berlin.de

Abbildungen: Alle Rechte vorbehalten.